Bebauungsplan- Öffentliche Auslegung 7.2.- 11.3.

Februar 19th, 2011

 

Bebauungsplan Nr. 470 “Beiderseits der Maximilianstraße”

Öffentliche Auslegung vom 7. Februar 2011 bis 11. März 2011 

http://www.augsburg.de/index.php?id=16847

Infoveranstaltung 21.Februar 2011

Februar 19th, 2011

Montag,  21. Februar 2011, 19 Uhr, im Augustana-Saal, Annahof 4

Stellungnahme zur geplanten Ablehnung des Maxbegehrens

August 29th, 2010

Soll der Augsburger Stadtrat unverzüglich alle Beschlüsse fassen und Auftragsvergaben tätigen, damit die Sanierung der Maximilianstraße vom Moritzplatz bis einschl. Milchberg bis Ende 2012 fertig gestellt ist, wobei diese Maßnahme die Sperrung der Hallstraße für den Durchgangsverkehr im Bereich des Holbeingymnasiums und den Betrieb einer regulären Straßenbahnlinie in der Maximilianstraße beinhalten muss?

Drei klar formulierte Fragen im Zusammenhang mit der Sanierung und Umgestaltung der Maximilianstraße, wobei sich in der Begründung die Sanierungskriterien auf den Wettbewerb Kaisermeile und auf die Ergebnisse des Forums Innenstadt beziehen. Der Zusammenhang ist schon deshalb gegeben, weil sowohl im Forum Innenstadt Augsburg FIA 2002-2004 (Schlussbericht des FIA 2004 ) als auch im Umgriff des BPlan 470 die Hallstraße und die Führung einer Tramlinie beinhaltet sind.

Die Erfahrung bei der gescheiterten Umsetzung der Kaisermeile 2001 (Stöpsel) hat gezeigt, dass eine Trennung dieser Themen nicht möglich ist, weil der Zulaufverkehr von/zu der Hallstraße (10.000 KFZ/24Std) ungelöst war und eine Verkehrsberuhigung der Maximilianstraße ohne Sperrung der Hallstraße nicht funktioniert.

Es ist gerade das ehrliche Ziel dieses Bürgerbegehrens, diese 3 Zusammenhänge den Bürgern bewusst zu machen und nicht in Einzelabstimmungen einen komplexen und Umgestaltungsprozess der Straße zur erschleichen!

Eine Verdrängung des Autoverkehrs bedeutet gleichzeitig die Erfordernis eines besseren ÖPNV-Angebotes für die Erreichbarkeit des Stadtraumes und desssen Belebung und gleichzeitig eine Unterbrechung des Verkehrsflusses des Hauptzubringers Hallstraße.

Diese 3 Zusammenhänge werden den Bürgern in einem Entscheid bewusst gemacht, und der Augsburger ist mündig genug zu beurteilen, ob er mit den Konsequenzen und den Abhängigkeiten einer solchen Entscheidung leben kann oder nicht. Es ist geradezu die Pflicht der Politik, auf diese Zusammenhänge hinzuweisen, denn nicht für jeden sind diese selbstverständlich.

Anstatt die Chance wahrzunehmen, dem Bürger die Selbstbestimmung über die künftige Nutzung und Funktion SEINER STADTMAGISTRALE in die Hand zu geben, verkriecht sich die Stadtverwaltung an deren Spitze ein Verwaltungsjurist steht hinter den §§ der Gemeindeordnung und durchforstet den Begehrenstext nach etwaigen Verfahrensfehlern. Ein motivgesteuertes Verhalten, das die eigene Unzulänglichkeit auf den Bürger übertragen will.

Ich erkläre an dieser Stelle meines – teilweise auch politischen – Einsatzes für eine bessere Stadtentwicklung Augsburgs, dass ich mit dem Bbeg. Ideenwettbewerb 2007 nicht Herrn Gribl unterstützt, sondern einer Idee zum Durchbruch verholfen habe, die Entwicklung der Stadt Augsburg in der Gesamtsicht zu betrachten. Die Selektivsicht Gribls, die sich auch in der jetzigen Situation darstellt, ist mir schon vor der Wahl aufgefallen, als es darum ging, größere Zusammenhänge zu betrachten, um Kernstadtberuhigung bei gleichzeitiger Erreichbarkeit zu schaffen! Ich muss allerdings zugeben, dass ich Gribls Beratungsresistenz bei Weitem unterschätzt habe!

Die Hilflosigkeit der Stadt und das Scheitern Gribls beim Thema Maximilianstraße  wird deutlich in der gleichen Ausgabe der AZ: 

Zitat von OB Gribl scheitert

Ein dauerhaftes Tempo 20, wie es CSU und Pro Augsburg forderten, sei rechtlich nicht möglich, solange es Gehwege mit Bordstein gibt, so Baureferent Gerd Merkle. Erst nach dem Umbau mit flachen Gehsteigen sei Tempo 20 möglich. Allerdings wäre ein Versuch über ein Jahr denkbar.

Hier werden die Zusammenhänge von soziologischer und baulicher Qualitätsverbesserung im Stadtraum deutlich. Mit dem Ergebnis der gestrigen Ausschusssitzung wird klar, dass sowohl der Baureferent als auch sein OB mit dieser Aufgabe völlig überfordert sind!

 V. Schafitel, Architekt und Mitinitiator

Pressemitteilung der Innenstadtinitiative Maximilianstraße vom 17.06.2010

Juni 20th, 2010

Maximilianstraße
1991 fertigten Augsburger Architekten und Verkehrsplaner im Auftrag der Stadt eine umfangreiche Broschüre zur Sanierung der Maxstraße – ohne Realisierung!
1995 wurde der Oberstadtdirektor von Köln, Kurt Rossa nach Augsburg eingeladen, um sich Gedanken zur Sanierung der Maximilianstraße zu machen – ohne Reaktion!
1998 wurde ein internationaler Wettbewerb zur Sanierung der Maxstraße abgehalten.

Bis 2010 gibt es ca. 20 unvollzogene Stadtratsbeschlüsse zur Sanierung der Maxstraße

Hallstraße
Seit Jahrzehnten beschweren sich Schüler, Lehrer und Eltern des Holbeingymnasiums darüber, dass täglich 8000 Fahrzeuge durch die Hallstraße fahren.

Straßenbahn
Im gültigen Gesamtverkehrsplan der Stadt von 1996/98 ist eine reguläre Tramlinie in der Maxstraße festgeschrieben. Bis heute hat sich der Stadtrat noch für keine Linie entschieden.

Zur Sanierung der Maximilianstraße wurde 2002 bis 2004 ein Mediationsverfahren mit dem Forum Innenstadt Augsburg abgehalten mit einem umfangreichen Maßnahmenkonzept, zu allen Themen der Maximilianstraße – umgesetzt wurde bis heute nichts!
Alle Parteien beteuern seit 20 Jahren, die Sanierung und Verbesserung dieses wichtigen Stadtraumes anzugehen und seit 20 Jahren geschieht nichts.

Die Innenstadtinitiative Maxstraße fordert nun in einem Bürgerbegehren, dass bis 2012 die Probleme von Augsburgs Prachtstraße gelöst werden.

Bürgerbegehren haben in Bayern und Augsburg Tradition:
Es gibt über 1.750 direktdemokratische Verfahren in Bayern, davon fast 970 Bürgerentscheide (seit Einführung von Bürgerbegehren und -entscheiden 1995);
Die meisten Verfahren gab es in München, Hamburg-Wandsbek und Augsburg!
Das zeigt, das in Augsburg lebendige Demokratie gelebt wird.
Themenschwerpunkte (17 Prozent aller Verfahren) sind Verkehrsprojekte
Im laufenden Jahr 2010 gibt es 178 Bürgerbegehren in der BRD, 10 davon in Bayern
Im Raum Augsburg wurden seit 1995 27 Bürgerbegehren gestartet.

Aber bürgerliches Engagement gab es schon früher :
1884 verhinderte die Augsburger Bürgerschaft den Neubau eines Verwaltungsgebäudes auf dem Elias-Holl-Platz gegen die Pläne der Stadt.
Obwohl die Augsburger Bevölkerung massiv dagegen protestierte, wurde das alte Weberhaus im Jahr 1913 abgerissen. Der Grund: Es stand den Straßenplanungen im Weg, die eine neue Straßenführung in der Bürgermeister Fischer Straße vorsahen. Man ersetzte es durch einen Neubau fast an der gleichen Stelle. In einer Bürgerabstimmung sprachen sich 55.348 der insgesamt 56.707 beteiligten Augsburger für einen freien Rathausplatz aus. Am 14. Februar 1962 beschloss der Stadtrat
einstimmig, das Projekt fallen zu lassen.

Ende der 1960er-Jahre hatte der Stadtrat einen Verkauf des historischen Gebäudes an den Warenhauskonzern Horten bereits beschlossen. Umfangreiche Umbauarbeiten und eine optische Einbeziehung in den benachbarten Kaufhausbau am Moritzplatz hätten den Holl-Bau von Grund auf verändert. Engagierte Augsburger zeigten sich jedoch wehrhaft und brachten den Fall vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, der in einem bundesweit beachteten Verfahren gegen die Pläne der Augsburger Stadtspitze entschied.

Infostand am 12.Juni 2010

Juni 12th, 2010

infostand am 12.06.2010.jpg

Infostand am 12. Juni 2010:

Unterschriftenaktion der Schüler vom Holbein-Gymnasium und deren Eltern

für die Sperrung der Hallstraße

 Stadtratssitzung am 10. Juni 2010:  Sperrung der Hallstraße abgelehnt

Forderung aus dem Bürgerbegehren “Sanierung Maxstraße”:

“…

Sperrung der Hallstraße

Durch die Hallstraße fahren jeden Tag ca. 8 – 9 Tausend Autos, wobei ca. 50% davon auf den sog. Schleichverkehr (Forsterstraße – Predigerberg – Heilig-Grab-Gasse – Hallstraße – Konrad-Adenauer-Allee; Schießgrabenstraße – Hallstraße – Maximilianstraße – Milchberg – Provinostraße – Schleifenstraße) entfallen. Dies ergibt für die beidseits der Straße liegenden Klassenzimmer des Holbein-Gymnasiums störende Lärmbelastungen. Da trotz eingebauter Straßenverengungen das vorgeschriebene Tempo 30 oft nicht eingehalten wird, werden die Schüler beim Überqueren der Straße gefährdet.

…”

Die Unterschriftenliste für das Bürgerbegehren

Abendspaziergang in der Maxstraße

April 14th, 2010

Ein Abendspaziergang in der Maxstraße – mit vier Bildern

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?5,4768159

Mach’s [Max] endlich richtig

April 13th, 2010

 

Mach’s (Max) endlich richtig, so unsere Aufforderung an die Stadt Augsburg, endlich die Umgestaltung der Maximilianstraße durchzuführen.

 Seit 1989 wird konkret über die Umgestaltung und Sanierung der Maximilianstraße diskutiert, Untersuchungen wurden durchgeführt, Vorplanungen erstellt, ein Teil in eine inzwischen gut funktionierende Fußgängerzone umgewandelt, ein Europäischer Wettbewerb durchgeführt, Stöpsel gesetzt und wieder abgebaut, eine Tiefgarage geplant und verworfen, ein Bürgerforum einberufen und zahlreiche Stadtratsbeschlüsse gefasst, aufgehalten haben alle diese Aktivitäten den Niedergang dieser Straße nicht.

Der Niedergang dieser Straße zeigt sich einerseits in einem verbesserungsbedürftigen Bauzustand (abgefahrenes Kopfsteinpflaster, ärmlich gestaltete Fußgängerbereiche, ein überholtes Beleuchtungskonzept), andererseits in ihrer Nutzung (Durchfahrtsstraße in Ost-West-Richtung zur Wegabkürzung, Großparkplatz für den Handel in der Fußgängerzone, Verödung des Geschäftslebens je weiter man nach Süden geht, Auffahrtsstraße für die Auswüchse eines überdimensionierten Nachtlebens, das auch die Anwohner der umliegenden Straßen beeinträchtigt).

Seit 21 Jahren  kennen die wechselnden Verantwortlichen der Stadt Augsburg diese Zustände, geändert haben diese sich leider eher zum Schlechteren.

Deswegen haben wir uns entschlossen, ein Bürgerbegehren durchzuführen,
um endlich eine Sanierung des Teils der Maximilianstraße vom Merkurbrunnen bis zu den Ulrichskirchen zu erreichen,
um durch die Sperrung der Hallstraße eine Verkehrsentlastung der Maximilianstraße vom Durchgangsverkehr und auch die Einrichtung eines sog. „Holbein-Campus“ zu bewirken
und nicht zuletzt durch die Führung einer regulären Straßenbahnlinie in der südlichen Maximilianstraße die verkehrliche Anbindung der Stadtteile in das Herz der Innenstadt zu verbessern und nach Möglichkeit den Königsplatz zu entlasten.

Wir, das sind Anwohner der Maximilianstraße und des Ulrichsplatzes, das ist ein Vertreter des Elternbeirates des Holbein-Gymnasiums und das ist ein Vertreter von Bürger- und Verkehrsinitiativen.

Wenn Sie das Bürgerbegehren unterstützen wollen durch Ihre Unterschrift, laden Sie sich bitte die Unterschriftenliste herunter und geben Sie diese beim Architekturbüro
schafitel – felber architekten
maximilianstraße 14
86150 augsburg
oder unserem Infostand am Samstag am Merkurbrunnen ab.

Die Unterschriftenliste

April 13th, 2010

Die Unterschriftenliste für das Bürgerbegehren hier herunterladen, ausdrucken, unterschreiben und abgeben oder einsenden.